














In der Wildnis Alaskas lebt seit langer Zeit die Familie Brown: Billy und Ami Brown leben mit ihren sieben Kindern weitab der Zivilisation. Es gibt Zeiten, da sieht die Familie sogar neun Monate keinen Außenstehenden. Die Browns sind Selbstversorger und haben im laufe der Zeit einen eigenen Dialekt entwickelt. Das „Wolfsrudel“, wie sie sich selbst nennen, schaffen es Seit 30 Jahren ohne fließendes Wasser und Strom in der Wildniss zu leben. Sie teilen sich ihren Lebensraum mit allerlei Wilden Tieren die in ihrer unmittelbaren Nachbarschaft leben. Waffen sind bei den Browns völlig selbstverständlich, um sich in der Wildniss verteidigen zu können. Sogar Rainy, die neunjährige Tochter verlässt das Haus nicht ohne Gewehr. Diese Dokumentarserie zeigt das Leben der Familie Brown, die seit Jahrzehnten in den Wäldern Alaskas wohnen und in einer Hütte mit meist nur einem einzigen Raum ihren Lebensalltag bestreiten. Moderne Technik kennen Sie nur aus der großen Stadt. Was ein Smartphone eine Mikrowelle oder gar Football ist wissen die Brown Kinder nicht.
Alaskan Bush People










Billy Brown und seine Frau Ami leben seit 30 Jahren in den Wäldern Alaskas. Ihre sieben Kinder wurden in einer Blockhütte ohne Strom und fließendes Wasser geboren. Sie kennen weder Rolltreppen noch Achterbahn. Doch die Familie wurde kürzlich aus ihrer Hütte vertrieben, weil diese auf öffentlichem Grund stand. Nun müssen sich die Browns eine andere Bleibe suchen. Hoch im Norden des Bundesstaates, im Copper River Valley, wollen die Wildnisbewohner ein neues Blockhaus bauen.
Bam, der beste Schütze der Familie, und sein Bruder Gabe gehen in Alaska auf die Jagd. Die beiden haben es auf Karibus abgesehen. In ihrem klapprigen Wagen fahren die beiden hinauf in die Berge. Dort herrschen bereits eisige Minustemperaturen, denn der Winter kommt bald. Nachdem sie eine Fährte ausfindig gemacht haben, gehen die Brüder in der Wildnis in Stellung. Mit dem Karabiner im Anschlag hoffen sie bei beißender Kälte auf eine günstige Gelegenheit.
Bam Brown beobachtet vom Hochsitz aus die Umgebung. Doch weit und breit ist kein einziges Tier zu sehen. Das ist ein herber Rückschlag für die Browns, denn den Wildnisbewohnern gehen in Alaska die Vorräte aus. Die eisige Kälte im Copper River Valley macht der neunköpfigen Familie ebenfalls zu schaffen. Das neue Blockhaus ist noch immer nicht fertig. Stattdessen leben Billy Brown, seine Frau Ami und die Kinder in einer provisorischen Jagdhütte, deren Stämme nur mit Moos isoliert sind.
Billy Brown liebt die Wildnis. In der Großstadt zu wohnen käme für ihn nicht in Frage. Doch der gebürtige Texaner muss in Alaska eine schwere Entscheidung treffen, denn anscheinend sind er und seine Familie im Copper River Valley nicht willkommen. Eines Nachts nähern sich Unbekannte ihrer Blockhütte. Gewehrschüsse sind zu hören. Die Botschaft ist eindeutig: Die Browns müssen ihre Sachen packen und weiterziehen. Ein altes Fischerboot dient der neunköpfigen Familie als Notunterkunft.
Weil ihr Fischkutter gesunken ist, müssen die „Alaskan Bush People“ vorübergehend in der Stadt wohnen. Doch Weihnachten feiern Billy, Ami und ihre sieben Kinder traditionsgemäß im Wald. Dort lässt sich das „Wolfsrudel“ in diesem Special am Lagerfeuer Lachs mit Algen schmecken, und statt Glühwein gibt es dazu frisches Bachwasser. Die Präsente basteln die Wildnisbewohner natürlich auch selber. Matt bekommt von seinen Brüdern einen Hirschhornkamm geschenkt, und Rain, die Jüngste in der Familie, freut sich über Bio-Lipgloss aus Heidelbeeren, Kakaobutter und Bienenwachs.




