
Thomas Stickler hat früh seine burgenländische Heimatstadt Rust verlassen und im Ausland Karriere gemacht. Seit Jahren ist er als Produktionsdirektor in einem Frankfurter Hightech-Konzern tätig. Als bei einer Sitzung beschlossen wird, die Produktionsstätten der Firma nach Ungarn auszulagern, legt er sich mit der Geschäftsführung an und wirft seinen Job hin. Thomas kommt an diesem Tag früher als gewohnt nach Hause: Prompt erwischt er seine Ehefrau Johanna in flagranti mit seinem Freund und Kollegen Thorsten Schmidt. Thomas reicht es endgültig: Er sieht für sich die Notwendigkeit, sein Leben und seine Zukunft zu überdenken und kehrt dazu in seinen Geburtsort Rust und in sein Elternhaus, den Gasthof Stickler, zurück.















Wahlverlierer Georg Plattner sagt der neuen Bürgermeisterin den Kampf an und verkündet, den Stickler’schen Intrigantenstadl ausräumen zu wollen. Er will die Gemeinderäte gegen Andrea aufwiegeln, doch da setzt ihn Thomas mit einem ‚Schwarzbuch‘ unter Druck, das ihm der Rechtsanwalt Koblenz übergeben hat und in dem alle Machenschaften Plattners verbrieft sind. Endgültig geschlagen, rastet Georg völlig aus. In der Zwischenzeit bekommt die Biologin Karin überraschend das Angebot, eine schon lange angestrebte Projektleitung in Afrika zu übernehmen. Sie stimmt zu, auch wenn es ihr sehr schwer fällt, Thomas verlassen zu müssen. Die Enttäuschung bei Thomas ist groß. Schließlich muntert ihn die versammelte Familie auf, sein Glück nicht einfach so ziehen zu lassen. (Text: ORF)
Thomas Stickler will in seiner Heimatstadt Rust sein Leben neu überdenken, seinen Job als Produktionsdirektor in einem Hightech-Konzern hat er gekündigt und sich von seiner Frau, die ihn betrogen hat, getrennt. Die Wiedersehensfreude mit seinen Eltern Edi und Hermine, seiner Schwester Andrea und Claudia, seiner ehemaligen Geliebten, wird durch den plötzlichen Tod seines Vaters jäh zunichte gemacht. Unter Anteilnahme des ganzen Ortes und im Beisein von Thomas’ Familie wird Edi zu Grabe getragen. Thomas Stickler hat früh seine burgenländische Heimatstadt Rust verlassen und im Ausland Karriere gemacht.
Zur Testamentseröffnung wartet auf die Familie Stickler eine Überraschung: Denn gegen alle Erwartungen hat Edi seine Weingüter nicht seiner Tochter Andrea, sondern seinem Sohn Thomas vermacht. Andrea und ihr Mann, Bürgermeister Georg Plattner, die bisher Edis Weingärten gepachtet hatten, sind höchst verärgert. Andrea fühlt sich übergangen, obwohl der Vater ihr vor Jahren ihre eigene Apotheke finanziert hatte: Denn sie wirft ihrem Bruder, der jahrelang im Ausland gelebt hat vor, nie für die Familie da gewesen zu sein.
Thomas plant eine grundlegende Renovierung des ganzen Weingutes und nimmt einen Kredit für die Modernisierung auf. Claudia Plattner, seine ehemalige Geliebte und Kellermeisterin, unterstützt ihn und führt ihn in die Geheimnisse des Weinbaus ein. Thomas Tochter Anna will bei ihrem Vater in Rust bleiben. Andrea und Georg versuchen mittels eines gefälschten Testaments doch noch an das Erbe heranzukommen. Thomas plant eine grundlegende Renovierung des ganzen Weingutes. Georg Plattner indessen versucht verzweifelt, neue Trauben für seine Verarbeitung zu finden. Auch Thomas’ Mutter Hermine Stickler, die nach dem Tod ihres Mannes langsam auf eigenen Beinen zu stehen lernt, will renovieren: Ihr Gasthof hat die Erneuerung dringend nötig.
Die Renovierungsarbeiten am Weingut beginnen: Der Spatenstich zum Bau eines neuen, modernen Kellers findet statt. Schwager Georg gibt sich noch nicht geschlagen und spinnt neue Intrigen gegen Thomas. Während sich Thomas’ Tochter Anna und Paul, der Sohn von Claudia, gerade erst ineinander verlieben, muss Claudia um ihre immer besser werdende Verbindung zu Thomas bangen, denn Thomas und die Notarin Dr. Petra Thaler kommen einander langsam näher. Endlich können die Renovierungsarbeiten von Thomas’ Weingut beginnen: Der Spatenstich zum Bau eines neuen, modernen Kellers findet statt. Aber Georg Plattner gibt sich noch nicht geschlagen und spinnt neue Intrigen gegen Thomas.
Baumeister Schmalvogel hilft Georg, den Neubau des Weinkellers zu verzögern. Georg bietet Paul, seinem Sohn aus erster Ehe mit Claudia, an, die diesjährige Lese zu leiten. Argwöhnisch beobachtet Claudia nicht nur die enger werdende Beziehung zwischen Thomas und Petra Thaler, sondern auch die wachsende Liebe von Anna und Paul. Claudia muss Thomas endlich gestehen, dass Paul in Wirklichkeit sein Sohn ist. Mit Baumeister Schmalvogels Hilfe bringt Georg Thomas’ Neubau des Weinkellers erfolgreich in Verzug. Doch wieder steht Gottfried Schnell seinem Schützling hilfreich zur Seite und kann eingreifen. Hermine versucht, zwischen Thomas und den Plattners zu vermitteln, indem sie Kontakt mit ihrer Tochter Andrea aufnimmt.
Als Paul und Anna erfahren, dass sie Halbgeschwister sind, reagieren sie sehr verstört. Paul macht seiner Mutter Claudia Vorwürfe. Anna ist in einem Boot, in das sie sich zurückgezogen hatte, eingeschlafen und findet sich plötzlich auf dem offenen See wieder, wo sich ein Sturm anbahnt. Derweil suchen Claudia und Thomas fieberhaft ihre Kinder. Nachdem die Kinder dank Pauls Rettungsaktion unversehrt zurück sind, eröffnet Claudia ihrem Exmann Georg, wer der wahre Vater von Paul ist. Claudia und Thomas beschließen Paul und Anna zu eröffnen, dass sie Halbgeschwister sind.
Der Verlust seines Sohnes und die Gewissheit, dass Thomas Pauls Vater ist, setzt Georg zu. Doch die beiden Männern beschließen, vernünftig damit umzugehen und weiterhin eine gute Beziehung leben zu wollen. Als Georg jedoch Thomas und Paul in Eintracht in den Rieden sieht, bricht die Eifersucht doch durch: Georg fordert von Thomas die Rückzahlung des Unterhalts für Paul über 20 Jahre – 250.000 Euro. Die Stimmung in Rust ist angespannt: Der Verlust seines Sohnes und die Gewissheit, dass Thomas Pauls Vater ist, bereiten Georg große Probleme. Doch in einem Gespräch von Mann zu Mann versichern sich er und Paul, dass sie auch weiterhin zusammenhalten und eine gute Beziehung leben wollen.
Die familiäre Situation mit Sohn Paul und die Bosheiten Georg Plattners setzen Thomas sehr zu. Indessen reist Johanna, Thomas’ Ehefrau, aus Frankfurt an, um einige Details zur Scheidung klären. Die Versöhnung mit Tochter Anna erweist sich allerdings als schwierig. Nachdem ein Vaterschaftstest bewiesen hat, dass Thomas tatsächlich der Vater von Paul ist, reicht Georg endgültig die Klage zur Rückerstattung der Alimente ein – gegen den Willen seiner Frau Andrea. Thomas’ Weinkeller ist in der letzten Bauphase. Damit nimmt seine Zukunft als Winzer sehr konkrete Gestalt an. Doch die familiäre Situation mit Sohn Paul und die Bosheiten Georg Plattners machen ihm weiterhin zu schaffen.
Mutter Hermine lädt Tochter Andrea mit Mann zum Familienessen ein. Blasius Schmalzl und Gottfried Schnell wollen Claudia und Thomas miteinander verkuppeln. Dafür locken Gottfried und Hermine Claudia unter falschem Vorwand nach Eisenstadt zum Shopping, damit sie in neuem Outfit Thomas Aufmerksamkeit auf sich zieht, wenn alle gemeinsam zur großen Weinverkostung in die Hauptstadt fahren. Doch alles verläuft wieder einmal anders als geplant. Es wird Herbst in Rust: Für Anna beginnt die Schule und Thomas’ erste Weinlese steht bevor.
Die Weinlese steht unmittelbar bevor, doch die Weinpresse fehlt. Georg hintertreibt die Lieferung der Presse. Als Thomas ihm auf die Schliche kommt, droht er seinem Schwager mit einem öffentlichen Skandal, was ihn seinen Posten als Bürgermeister kosten könnte … Die Weinlese steht an und der neue Keller von Thomas ist betriebsbereit. In seiner Funktion als Bürgermeister von Rust kommt Georg nicht umhin, seinem Gegenspieler Thomas zu gratulieren. Dabei bemerkt er, dass das Wichtigste, die Weinpresse, noch nicht da ist. Thomas erklärt Georg, dass die neue Presse noch am selben Nachmittag geliefert werden soll.
Spätherbst in Rust. Der Wein ist in den Fässern. Thomas kann sich endlich angenehmeren Dingen widmen. Claudia lädt ihn zum Abendessen ein und für den gleichen Abend sagt er Petra Thaler, der Notarin zu, sie zu einem Konzert zu begleiten. Er vergisst die eine über die andere. Claudia ist sauer. Doch Petra kommt nicht ans gewünschte Ziel. Hermine hat mit der Renovierung ihres Gasthofes begonnen, was für allgemeine Hektik sorgt. Diese wird je vom Landeskonservator gestoppt, der die historische Bausubstanz in Gefahr sieht. Er beruft sich auf eine anonyme Anzeige. Bald stellt sich heraus, wer einmal mehr hinter diesem Bosheitsakt steckt. (Text: ORF)
Paul hat Thomas ersucht, ihn zu adoptieren, damit auch er den Namen Stickler tragen kann. So geschieht es. Doch zum Feiern bleibt keine Zeit. Der erste Wein steht zum Abfüllen bereit. Thomas hat einen interessierten Weinhändler gefunden, der ein paar Tausend Flaschen kaufen möchte. In ihrem Freudentaumel fahren Thomas und Paul mit den Hubstaplern in der Halle um die Wette. Paul kracht dabei gegen ein Regal und ein Fass fällt auf ihn. Schwer verletzt wird er ins Spital gebracht … (Text: ORF)
Der Gasthof Stickler steht vor der Wiedereröffnung. Alle fiebern einem großen Fest entgegen. Thomas will dort seinen ersten Wein präsentieren. Georg möchte auf keinen Fall, dass Thomas in Rust als Weinbauer Fuß fassen kann, hat er es bis zur Ernte nicht geschafft, will er nun verhindern, dass sein Rivale den Wein an den Käufer bringt. Bei einer neu gegründeten Winzervereinigung will er Thomas ausschließen. Aber Thomas hat sich in der Zeit hier nicht nur Feinde geschaffen … (Text: ORF)




