
In dieser Serie geht es um die "Abenteuer" und Probleme der Besatzung des ostdeutschen Frachtschiffes "MS-Fichte" auf See. Im ersten Teil hatte die Hauptmaschine bei Sturm auf hoher See einen Kolbenklemmer, so daß der Kolben ausgebaut werden mußte. Es kommt zu gegenseitigen Schuldzuweisungen zwischen dem Kapitän, der eine höhere Geschwindigkeit angeordnet hat und dem Chief, der aus Sorge um den hohen Kraftstoffverbrauch dagegen ist und sich auch nicht um die Wartung der Maschine gesorgt haben soll...
Zur See Interview mit Jürgen Zartmann
Zur See - Trailer





Die Stimmung an Bord der "Fichte" ist gedrückt. Nach langen Monaten kaum wieder im Heimathafen, muss das Schiff kurz vor Weihnachten noch eine wichtige Fracht übernehmen. Zusätzliche Spannungen entstehen durch das eisige Verhältnis zwischen Kapitän Karsten und seinem früheren Freund Langhans, der ihm als Ersatz für den 1. Offizier zugeteilt wurde.

Die Besatzung der "MS Fichte" ist neu formiert worden. Der Kapitän Hans Karsten und der Koch Hartwich kommen an Bord. Der Koch ist Seefahrtsneuling und muss manches Missgeschick hinnehmen, bis er auf den Planken festen Fuß fasst. Eine ernste Situation, in die das Schiff gerät, wird zum Prüfstein für die neue Mannschaft: Eine Havarie, ein Maschinenschaden, muss schnellstens behoben werden.

Die "Fichte" kann nicht auslaufen, denn es fehlt ein Funker. Der einzig verfügbare Mann wäre Petersen, ein guter Bekannter von Kapitän Karsten, der gerade erst von einer längeren Seereise zurückgekehrt ist. Er würde Karsten gern helfen, nur hat er schon zweimal seine Hochzeit verschoben, die nun endlich stattfinden soll, und zwar einen Tag vor dem geplanten Ablegen des Schiffes.

Der Matrose Winfried, ein Seefahrtsneuling voller Ideale, heuert auf der "Fichte" an. Im Zielhafen wartet jede Menge Arbeit auf die Besatzung und da Winfried zuverlässig erscheint, überträgt man ihm eine wichtige Aufgabe: die Überwachung der Ladearbeiten an Luke 2, wo feuergefährliches Gut gestaut wird. Aber entgegen den Vorschriften verlässt Winfried seinen Kontrollposten - mit fatalen Folgen.

Kapitän Karsten befindet sich in einer äußerst heiklen Lage. Sein Schiff wurde vor der südamerikanischen Küste in eine schwere Kollision verwickelt. In der Landespresse wirft man ihm vor, durch ein falsches Kommando den Tod von drei Seeleuten verursacht zu haben.

Der Matrose Winfried ist während einer Seereise schwer erkrankt. Was erst wie eine kleine Schramme erschien, erweist sich als ernste Hirnverletzung. Kapitän Karsten gelingt es, mit Hilfe von Rügen-Radio, eine Kette internationaler Solidaritätsaktionen in Gang zu setzen.

Ein Brief wirbelt das Leben von Chief Paul Weyer durcheinander. Seine Frau Barbara stellt ihn nach vielen harmonischen Ehejahren vor die Entscheidung, zwischen Familie und Beruf zu wählen. Schweren Herzens mustert Weyer ab, um bei seiner Frau und den beiden Kindern zu sein. Doch als Landratte hat der eingefleischte Seemann so seine Schwierigkeiten.

Winfried, inzwischen 3. Offizier der "Fichte", hat Ärger mit den Matrosen Willi und Thomas. Sie ließen einen Mann, der bei Verladearbeiten in einem südamerikanischen Hafen einen Brandsatz in den Frachtraum schmuggeln wollte, infolge mangelnder Wachsamkeit entkommen.

Kapitän Karsten geht unbeschwert zu seiner ersten Verhandlung als Beisitzer der Seekammer. Doch ausgerechnet sein Freund Manfred Langhans, der Kapitän der "Radebeul", steht vor Gericht, weil sein Schiff eine Havarie hatte. Schuld daran soll der junge Seeoffizier Rolf Weigert haben. Der aber hat noch andere Probleme. Ihm geht ein junges Mädchen nicht mehr aus dem Kopf.

Die Stimmung an Bord der "Fichte" ist gedrückt. Nach langen Monaten kaum wieder im Heimathafen, muss das Schiff kurz vor Weihnachten noch eine wichtige Fracht übernehmen. Zusätzliche Spannungen entstehen durch das eisige Verhältnis zwischen Kapitän Karsten und seinem früheren Freund Langhans, der ihm als Ersatz für den 1. Offizier zugeteilt wurde.