
Die vierteilige Reihe „Der Kontinent“ entstand als Koproduktion zwischen Europas besten Naturdokumentationsabteilungen der Fernsehanstalten ZDF, ORF und BBC. Sie ist ein ambitionierter Ansatz, mit modernsten Kameratechniken, Computeranimationen, Realmodellen, Reenactments und einem Blitzgewitter brillanter Natur- und Landschaftsaufnahmen das Bild unseres Kontinents zu zeichnen.
Europa im dritten Jahrtausend. 730 Millionen Menschen nehmen Einfluss auf den Kontinent. Mensch und Natur finden neue Wege der Koexistenz. Nach einer wechselvollen Geschichte, begonnen vor drei Milliarden Jahren, gehen die Ver-änderungen seit dem 20. Jahrhundert so rasant voran, wie niemals zuvor. Neue Technologien, neue Einwanderer und neue Anstrengungen, verloren gegangene Natur zurückzubringen, prägen unsere Zeit. In Folge vier der Reihe begeben sich die Filmemacher auf die Spuren der Wildnis, mitten im am dichtesten besiedelten Kontinent der Welt.

Die vierteilige Reihe „Der Kontinent“ entstand als Koproduktion zwischen Europas besten Naturdokumentationsabteilungen der Fernsehanstalten ZDF, ORF und BBC. Sie ist ein ambitionierter Ansatz, mit modernsten Kameratechniken, Computeranimationen, Realmodellen, Reenactments und einem Blitzgewitter brillanter Natur- und Landschaftsaufnahmen das Bild unseres Kontinents zu zeichnen.

Die Umlaufbahn der Erde ist nicht exakt kreisförmig, sondern elliptisch. Damit ist unser Planet manchmal näher und manchmal ferner zur Sonne. Auch die Ausrichtung der Erdachse kann sich verändern. Vor zwei Millionen Jahren wirken diese Faktoren so zusammen, dass sich die nördliche Halbkugel abkühlt. Doch Kälte allein macht noch keine Eiszeit. Dramatisch wird die Abkühlung erst durch ein Ereignis auf der anderen Seite der Welt. Hier wird der Golfstrom geboren. Die entstehende Landbrücke zwischen Nord- und Südamerika unterbricht den Strom warmen Wassers aus dem Atlantik in den Pazifik. Er wird nach Norden umgeleitet und bringt Europa neben warmem Wasser vor allem gewaltige Massen feuchter Luft. Die kühlen über dem kalten Kontinent ab, und es beginnt zu schneien, in Mengen, wie sie bisher noch nie gefallen waren.

Vor rund 8000 Jahren begann im Osten des Kontinents eine Revolution: Bauern aus Mesopotamien, einer der Wiegen der Zivilisation, breiteten sich aus. In nur wenigen Jahrtausenden erreichten sie den Atlantik. Die Landwirtschaft der Jungsteinzeit veränderte Europa radikal: Aus undurchdringlichen Urwäldern wurden immer größere Flächen Ackerland. Hunderte von Wildpflanzenarten wichen wenigen Kulturpflanzen: Emmer-Weizen, Gerste, Hafer und Ölbaum. Hundertmal mehr Menschen konnten von der Landwirtschaft leben als von der Jagd. Es gab Nahrungsvorräte, und die Menschen wurden sesshaft. Spuren dieser frühen Kultur sind heute überall in Europa zu finden: Sonnentempel auf Malta und Menhire in der Bretagne bezeugen Sesshaftigkeit und Besitztum. Es sind die frühesten Bauwerke des Kontinents: technische Meisterleistungen von mathematischer Präzision. Der steinerne Kalender von Stonehenge im Süden Englands ist sicher das bekannteste und imposanteste Beispiel dieser Zeit.

Europa im dritten Jahrtausend. 730 Millionen Menschen nehmen Einfluss auf den Kontinent. Mensch und Natur finden neue Wege der Koexistenz. Nach einer wechselvollen Geschichte, begonnen vor drei Milliarden Jahren, gehen die Ver-änderungen seit dem 20. Jahrhundert so rasant voran, wie niemals zuvor. Neue Technologien, neue Einwanderer und neue Anstrengungen, verloren gegangene Natur zurückzubringen, prägen unsere Zeit. In Folge vier der Reihe begeben sich die Filmemacher auf die Spuren der Wildnis, mitten im am dichtesten besiedelten Kontinent der Welt.




