




Julia hat zwei Kinder, ja, Junge und Mädchen, was? Fünf und neun. Aber sie hat auch einen Job und diese drei Dinge passen in der britischen Kleinstadt, in der sie lebt, oft nicht gut zusammen. In der britischen Comedyserie „Motherland“ begleiten wir Julia in einen Tag, an dem alles schief geht. Angefangen damit, dass ihre Hippie-Mutter sich entscheidet, nicht mehr als täglicher Babysitter einzuspringen, ihr Ex-Mann keine Hilfe ist und sie zu guter Letzt sie aus einer Gruppe finanziell vorteilhaft verheirateter Vollzeitmütter geworfen wird. Aber dafür hat sie in Liz und Kevin zwei neue Freunde gefunden, die dort ebenfalls nicht gerne gesehen sind.
Motherland: Trailer - BBC Two

































"Motherland" ist eine dieser Serien, bei der man das Gefühl hat, dass die Autoren heimlich im Elterncafé gesessen und zugehört haben. Sie fängt die Absurditäten, die Konkurrenz und die schiere Erschöpfung des Elternseins perfekt ein. Die Charaktere sind herrlich überzeichnet, aber gleichzeitig so nachvollziehbar, dass man sich fragt, ob man nicht selbst schon mal in einer ähnlichen Situation war. Die Serie nimmt die oft ungesagten Wahrheiten über das Leben mit kleinen Kindern aufs Korn – von den peinlichen Elterngesprächen bis hin zu den inneren Schreien, wenn das Kind zum zehnten Mal in fünf Minuten nach etwas verlangt. Es ist eine schonungslose und urkomische Darstellung des Dschungels, den man Elternschaft nennt. Ein Muss für alle, die wissen, dass das Leben mit Kindern nicht immer nur Sonnenschein und Regenbogen ist!