
Die Familiengeschichte der Grandauers durch zwei Weltkriege




















Zum Jahresende 1954 wird Karl Grandauer pensioniert. Für Traudl und Oma Soleder beginnt eine schwere Zeit, denn Karl repariert alles kaputt und weiß immer alles besser. Nur in seinem Gartenhäuschen ist er noch der erfolgreiche Kriminaler, wenn er mit seinem Nachbarn stundenlang über vergangene Zeiten spricht.






Ludwig Grandauer ist Polizist in einem Dorf irgendwo zwischen München und Bad Tölz. Ausgerechnet nach seiner Hochzeitsfeier geschieht ein Mord. Der Verdacht fällt auf einen Hausierer, Grandauer findet Jahre später den wahren Täter.

Das Fahrrad von Karl Grandauer wird gestohlen. Aus Angst vor der Strafe des Vaters verschweigt Karl den Diebstahl. Doch der Metzger-Willy hat einen Plan, um das nötige Kapital für ein neues Fahrrad aufzutreiben: Aktfotos von einem Mädchen aus der Nachbarschaft.

Die Familie Grandauer sorgt sich um die Gesundheit von Mutter Agnes. Während ihre Tochter Luise die Hausarbeit für die Mutter übernimmt, muss Ludwig Grandauer die Familie eines Mordverdächtigen aufsuchen.

Die Polizeidirektion München zieht in den lang ersehnten Neubau in der Löwengrube ein, während sich zu Hause Luise Grandauer in Karls Freund Biwi verliebt. Ausgerechnet jetzt bricht der Erste Weltkrieg aus.

Dass Deutschland den Krieg verloren hat, kümmert den heimkehrenden Karl Grandauer wenig. Erschütternd ist jedoch sein verändertes Zuhause: Seine Heimatstadt ist verwahrlost, sein Vater ist gestorben und in der vertrauten Wohnung leben wildfremde Mieter.

Karl arbeitet bei der Mordkommission. Er muss den Tod eines Hausmädchens klären, das anscheinend von einem Täter mit deutsch-nationaler Gesinnung umgebracht wurde. Die Tote war im Hause Soleder angestellt. So kommt Karl durch seine Ermittlungen auch der Tochter des Hauses wieder näher.

Karl Grandauer und Traudl Soleder wollen heiraten. Doch die Inflation machen Brautkleid und den Anzug für den Bräutigam sehr teuer. Da bietet der Metzger-Willy seine Hilfe an.

Die Hochzeit von Karl und Traudl wird verschoben, da Traudls Vater verstorben ist. Die politische Lage spitzt sich derweil zu: Hitler marschiert mit seinen bewaffneten Gefolgsleuten zur Feldherrenhalle in München.

Traudl ist mit ihrem Sohn Rudi in der Stadt unterwegs und trifft dort auf ihren Schwager Adi. Karl Grandauer ermittelt in einem Mordfall: kurz vor einer Hörfunksendung ist ein Musiker tödlich zusammen gebrochen. Vermutlich Blausäurevergiftung.

Zwei Notpolizisten richten einen angeblichen Einbrecher so übel zu, dass er an den Folgen der Misshandlungen stirbt. Als Grandauer ermitteln will, gerät er unter Druck: Die beiden sind Nazi-Parteigenossen und der Verstorbene war Kommunist.

Hitler ist jetzt Reichskanzler. Uniformierte SA-Männer bevölkern die Straße und rufen zur "richtigen" Wahl auf. Doch Karl Grandauer hat andere Sorgen. Er und seine Frau sind zum Kehraus im Hause Soleder eingeladen, kostümiert.

Als Rudi Grandauer von der Schule heimkommt, erzählt er seiner Oma und seiner Mutter, dass ein Junge in Jungvolkuniform erschossen aufgefunden wurde. Es ist an seinem Vater Karl, die Todesursache zu klären.

Karl Grandauer erfährt, dass ein alter Jude in seiner Wohnung Opfer einer Gasvergiftung geworden ist. Oma Soleder möchte derweil Karls Karriere unterstützen und sympathisiert mit der Gattin eines SS-Scharführers - mit fatalen Folgen.