Die Entschlossenheit der deutschen Streitkräfte, trotz der Niederlage weiterzukämpfen, hatte katastrophale Folgen. Nach der Landung der Alliierten im Sommer 1944 geriet die Wehrmacht an allen Fronten in die Defensive. Den in Trent Park internierten deutschen Generälen war klar, dass Deutschland den Krieg bald verlieren würde. Mitte 1944 beschloss Gerhard Graf von Schwerin, statt blind Hitlers Anordnungen zu befolgen, seinen gesunden Menschenverstand einzusetzen. Er entschied sich, die Stadt Aachen an die amerikanische Armee zu übergeben, um Blutvergießen zu vermeiden. Andere Befehlshaber, wie beispielsweise Feldmarschall Ferdinand Schörner, drängten ihre Soldaten weiterhin, alles zu geben. Obwohl Schörner den sowjetischen Truppen zahlenmäßig unterlegen war, zwang er seine Soldaten, sich in Sworbe, einer 200 km² großen Halbinsel an der Küste Estlands, zu halten. Tausende Soldaten starben.